2009/09/06

Shamisen, Teezeremonie und Pins and Needles

Heute waren wir bei so einer "Party", zu der wir vom Working Holiday Office eingeladen wurden. Bevor wir hingingen wusste ich eigentlich nur, dass es sich um die Jubiläumsfeier von so einer Bankenvereinigung, die das Working Holiday Office unterstützt, handelt. Ich (und ich glaub alle andern, die da waren auch) dachte das ganze wär einfach son bisschen get together und ganz ungezwungen und casual... wir wurden jedoch eines Besseren belehrt.

Wir haben erstmal am Shinbashi Bahnhof ein paar andere Working Holiday Makers und eine Frau vom Working Holiday Office getroffen und sind da hingelatscht. In dem Gebäude angekommen wurden wir auch gleich von so nem Typ in den Aufzug gewunken, und oben angekommen wurden wir auch gleich (auf japanisch-hektische-die-ganze-zeit-verbeugende Weise) weiter in einen Raum geleitet und...bädääm! Ziemlich viele Japaner und Japanerinnen, alle in Anzügen oder die Freuen eben im Kostüm. Wir Working Holiday Makers waren, gemäß unsere Erwartungen alle total casual angezogen und mussten dann auch noch ganz vorne sitzen. Was wir für eine Party gehalten hatte begann dann erstmal mit einer Menge japanischer Reden, die natürlich zu kompliziert waren, als das wir ein Wort verstanden hätten. Richtig cool fand ich dann aber den Programmpunkt danach: Ein professioneller Shamisen Spieler (Shamisen ist so ne Art japanische Gitarre aber nur mit drei Saiten) hat ne kleine Vorführung gegeben. Der Musiker war echt jung aber hatte es voll drauf.
Danach wurde ein Foto gemacht, auf das wir auch mit drauf mussten, und ich bekam langsam aber sicher das Gefühl, dass wir da eigentlich nur waren um dem ganzen ein etwas internationales Image zu verpassen. Wenigstens gabs nach dem Foto kostenloses all you can eat buffet ^^. Leider wurden wir Ausländer sogar während dem Essen die ganze Zeit von allen Möglichen Leuten fotografiert. Ich hab mich total wie auf dem Präsentierteller gefühlt :(
Der Vorstand von dieser Vereinigung hat uns auch immer irgendwelchen Angestellten vor die Nase gestellt mit denen wir uns unterhalten sollten...was jedoch aufgrund mangelnder Englischkenntnisse auf der japanischen Seite und mangelnder japanisch Kenntnisse auf unserer Seite ziemlich schwierig war ^^'
Dann gab es in einer Ecke des Raumes eine Teezeremonievorführung... und natürlich sollten die Ausländer wieder als erstes. xD
Japanische Lady beim Zubereiten des Tees

Also haben wir uns da im Fersensitz hingehockt und so gut wie möglich versucht alles richtig zu machen. Wie ihr wahrscheinlich wisst, folgt die japanische Teezeremonie ziemlich strengen Regeln. Schon die Zubereitung des Tees muss auf eine ganz besondere Weise erfolgen, genauso wie das Servieren. Auch beim Trinken gibt es feste Regeln, zum Beispiel, dass man die Tasse zweimal jeweils um 90° dreht bevor man trinkt. Vor dem Trinken des Tees, isst man jedoch eine kleine Süßigkeit, die mit der linken Hand gehalten und mit der rechten Hand geteilt werden muss. Die Süßigkeit war in unserem Fall heute aus etwas, was mich ein bisschen an Marzipan erinnert hat. Ziemlich süß, mit einer breiig-mehligen Konsistenz und leicht nussigem Geschmack. Nicht so ganz mein Ding....zu süß^^. Natürlich wurden wir wieder die gaaaaanze Zeit fotografiert. Als wir aufstehen konnten waren unsere Beine natürlich absolut taub und haben total wehgetan, weil wir an den Fersensitz gar nicht gewohnt sind. Erst wars Schmerz pur und dann Pins and Needles, wie Melanie es so schön genannt hat.
N paar Japaner haben dann auch noch bei der Teezeremonie mitgemacht und wir haben dann zugeguckt. Dann haben wir noch Geschenktüten gekriegt und durften (worüber ich ziemlich froh war) endlich abziehen. Wir sind dann noch mit zwei Organisationsleuten vom Working Holiday Office in voll den schönen Park gegangen und haben in nem süßen Teehaus in der Mitte eines Teiches nochmal ne Teezeremonie gemacht (diesmal zum Glück mit kaltem Tee, es ist heut nämlich brutal heiß hier!).
Working Holiday Makers
ich beim Tee trinkenBlumenfeld mitten in Tokyo!!! :)

Die Working Holiday Leute haben netterweise alles für uns bezahlt. Bei der Gelegenheit konnten wir dann die andern Working Holiday Leute, die dabei warn auch etwas näher kennen lernen. Es waren noch zwei Deutsche, ein Franzose, ein Australier und ein Kanadier dabei, die wir davor nicht gekannt hatten. Wir haben dann noch noch Nummern ausgetauscht und dann gings nach Hause :)

2009/09/05

Pomelo im tokyoter Nachtleben

Gestern Vormittag stand für Alex und mich erstmal wieder ein Gang zum Rathaus in Taito-ku wegen unserer Alien Registration Card an. Natürlich konnte am Schalter für Foreign Registration mal wieder niemand Englisch und so hats n paar Minuen gedauert, bis wir rausgekriegt haben, dass wir eigentlich völlig umsonst nach Ueno gefahren sind, weil wie eigentlich nach Shinjuku gemusst hätten. NYAT!

Mittags haben wir dann alle mal angefangen nach Jobs zu suchen, aber es sieht aus, als würde sich das hier als ziemlich schwierig gestalten. In unserer Verzweiflung haben wir uns auch bei so ner Agentur gemeldet, die ausländische Mädels sucht und da Fotos hingeschickt.... und wurden prompt für eine Audition am Mittwoch oder Dienstag eingeladen, bei der n ausländischen Mädchen für ne Musikshow gesucht wird, das da Lieder ansagt. Da ich aber einfach assozial Angst vor der ganzen Sache und sowieso keine Chance hab, überleg ich mir noch stark ob ich da hingeh.

Abends wollten wir uns eigentlich mit Melanie treffen. Die hat sich aber ziemlich lang nicht gemeldet und dann haben wir uns fertig gemacht und sind mal n bissel das Partypotential unserer Gegend erkunden gegangen (das sich aber stark in Grenzen hält, jedenfalls Freitags Abends). Es gibt genügend Bars, aber an dem abend waren irgendwie nur Geschäftsleute unterwegs un kaum junge Leute und wir konnten uns nicht entscheiden wo wir rein wollten. Wir standen grad ein bisschen unentschlossen vor einer der Bars, als plötzlich einfach die Barkeeperin rauskam (leicht peinlich für uns) und uns rein eingeladen hat. Wir sind dann auch rein, obwohl nicht viel los war und haben was getrunken. Aaaaaaber...dann hat Melanie doch noch angerufen und wir haben verabredet uns mit ihr und ihren Freunden in Shibuya zu treffen.
Wir sind dann nach Shibuya gefahren und da sahs Freitags Abends dann doch schon nochmal ganz anders aus als unter der Woche. Und ich fands unter der Woche schon voll!! Melanie war da mit ner Japanerin, zwei Japanern und noch nem Engländer unterwegs und wir haben uns denen dann angeschlossen. Die waren auch alle echt nett :) Erst waren wir in ner Bar in Shibuya und dann sind wir noch nach Roppongi gefahrn und das war dann der absolute Knüller!! Totale viele Leute, auch sehr viele Ausländer. Die Straßen waren total voll und an jeder Ecke saßen vollgesoffene japanische Geschäftsmänner in schicken Anzügen und konnten einfach gar nimmer. Und überall sind so riesige schwarze Kerle und machen sehr aktiv Werbung für die verschiedenen clubs und Bars. Als erstes sind wir in einen Club in dem so voll war, dass man sich einfach kaum bewegen konnte. Aber die Leute sind da sowas von abgegangen. Uns wars trotzdem zu voll und wir sind in voll die gemütliche Bar gegangen wo die ganze Zeit Popmucke kam Backstreetboys, Abba, Spice Girls, Micheal Jackson) und haben dann da irgendwann Macarena getanzt :D Später sind wir dann noch in nen andern Club un haben den Abend da sozusagen ausklingen lassen. Es lief MuPa ähnlcihe Mukke und es war echt voll. In dem Club musste man (was in Japan nicht unüblich ist) immer einen drink in der Hand haben, sonst wird man rausgeschmissen. Der Laden kostet zwar keinen Eintritt aber so ne Regel find ich dann trotzdem übertrieben Oo.
Als wir um kurz nach 5 aus dem Club raus sind wars dann schon taghell. Wir sind total zerstört zum Bahnhof gelatscht und haben dann echt angefangen zu merken, wie müde wir eigentlich sind. Am Bahnhof haben wir uns dann von den andern verabschiedert. Der erste Zug war vollgestopft mit Partyleuten und Alkoholleichen. Wir sind dann auch noch mit nem Ami ins Gespräch gekommen, hätten wir uns nicht mit ihm unterhalten wär ich wahrscheins eingepennt. Daheim angekommen haben wir dann erstmal voll des Fressgelage gestartet (:D) und sind dann totmüde ins Bett (es war inzwischen halb 7 ). Ich hab bis heut mittag gepennt und deswegen heut nicht mehr viel getan, außer wäsche gewaschen. Außerdem warn wir n bissel was einkaufen. Auf dem Weg zum Supermarkt haben wir so Männer gesehn, die so nen kleinen Schrein auf den Schultern getragen haben, seltsam angezogen waren und schreiend mit dem Ding durch die Straßen gewandert sind. Ich wüsst echt mal gern was die da gefeiert haben.

Jetzt zum Abschluss mal noch den offiziellen Japansong unserer WG xD Das is ne Werbung von unserm Handyanbietert, die wir während unseres Kampfes um ein Handy immer wieder gesehen haben und die auch ständig in Shubuya auf den Großbildschirmen läuft oder im Fernseh kommt. Es hat sich echt in mein Hin gebrannt
Die Popgruppe in dem Video ist Smap, eine Johnnys Gruppe. Okay ich glaub ich muss echt mal erklären was Johnnys sind. Das ist nämlich fast sowas wie ne Institution in Japan :D Aber hier mal das Video.... völlig strange ^^

2009/09/03

News aus Shinjuku

Da wohn ich nämlich jetzt :D

Also ich versuche euch jetzt so gut wie möglich zu berichten, was in der letzten Woche so alles passiert ist.

Also am letzten Dienstag haben Alex und ich Mio getroffen und sind zusammen zum Büro von der Wohnungsagentur gefahren und die Wohnung zu besichtigen. Alex und ich haben versucht extra versucht seriös auszusehen… aber mein Koffer hat nicht so viel wirklich seriöses hergegeben. Seriös aus
sehen hat sich auch spätestens als völlig unnötig erwiesen, als wir da in das Büro gekommen sind. Da war nämlich gar nix steif sondern alles sehr casual. Wir sind dann durch gaaaanz viele assi enge Straßen (wirklich ungefähr nur ein drittel der Breite von deutschen Straßen…. Ich würd mich NIE trauen hier Auto zu fahren) zu der Wohnung gefahren. Wir haben sie dann angeschaut und die Größe war perfekt für uns. Das einzige sofort ersichtliche Problem war eigentlich, das eins der Zimmer kein Fenster hat. Damits keinen Zickenkrieg aller erster Güte gibt haben wir uns geeinigt die Zimmer einfach monatlich zu tauschen. Ist zwar nicht optimal aber wir wollten einfach endlich in die eigenen vier Wände (raus aus dem Hostel bzw. endlich einfach ein eigenes Zimmer), dass wir trotzdem gleich am Mittwoch einziehen wollten.

Wir haben dann noch leckeres scharfes japanisches Curry (bzw. カレ) gefuttert und sind dann
wieder heimgefahren.

Abends sind Alex und ich dann noch mit ein paar Franzosen, zwei Holländern, einem Kanadier und einem Serben erst essen, dann Karaoke singen und dann trinken gegangen. Das ganze war ziemlich lustig und … feucht fröhlich xD. Weil wir im Hostel nicht bis so spät unten sitzen bleiben konnten wurden wir dann irgendwann vor den Tempel geschickt. Wie krank ist das denn bitte? Zum Trinken vor den Tempel geschickt werden?? xD Da waren auch Polizeipatrouillen aber die fanden es voll okay, dass wir dort waren. Dieses Land ist so strange. Ich kann mir noch vorstellen dass mich in Deutschland jemand zum Trinken an eine Kirche schickt xD

Am nächsten Morgen haben wir uns dann aus dem Bett gequält, haben im Hostel ausgecheckt und sind, weil wir so viel Gepäck hatten, mit den Taxi (ich wäre eingeschlafen, hätte der Taxifahrer mich nicht ständig gefragt, ob die Klimaanlage zu kalt sei) zum Büro gefahren und von dort aus dann in die Wohnung. Als wir uns jedoch einrichten wollten mussten wir feststellen, dass in der Wohnung so einiges gefehlt hat. Wir sind dann erst mal losgezogen um Putzzeug einzukaufen. Und Klopapier, das nach Apfel riecht :D.

Also eines muss man echt sagen: Wir wohnen in einer Supergegend. Wir haben alles was wir brauchen in der Nähe: 3 U-Bahnstationen, Supermarkt, mehrere konbinis (convenience stores, die eigentlich….immer auf aufhaben und Snacks, Getränke, Zeitschriften, ATM Automaten und so weiter anbieten), nen 100yen shop (da kostet alles 100 yen…ALLES!) und nen Lawson 100 Yen shop (da gibt’s auch Lebensmittel für 100 Yen), nen Mägges (:D) usw. Außerdem sind Shinjuku und Shibuya auch ganz in der Nähe. Trotzdem ist das Gebiet um unsere Wohnung rum fast eine reine Wohngegend. Die ganzen eben erwähnten Geschäfte sind an einer Art Hauptstraße, um uns rum gibt es jedoch ganz viele kleine Straßen mit fast nur Wohnhäusern (inlusive Bonzenhäusern) und kleinen Geschäften. Am ersten Tag haben wir uns in einem Minigeschäft mit Haushaltswaren eingedeckt, um erstmal richtig sauber machen zu können. Als wir in einem anderen kleinen Laden ein Verlängerungskabel gekauft haben und nach dem Preis eines kleinen gebrauchten Reiskochers gefragt haben, hat uns der alte Mann, dem das Geschäft gehört, ihn uns einfach geschenkt. Voll lieb

An diesem Abend hatte ich dann meinen ersten großen Heimwehanfall. Die Übermüdung, der Stress an dem Tag, die ungewohnte Umgebung, noch kein Gas in der Wohnung und das Fehlen von Küchenutensilien jeder Art war zusammen mit der Tatsache, dass wir noch kein Internet hatten einfach zu viel für mich ^^‘

Am nächsten Tag haben Alex und ich (Mio ist nochmal für zwei Tage zu ihren Verwandten gefahren) uns langsam in der Wohnung eingerichtet, richtig geputzt und der Wohnungsagentur so lange stress gemacht, bis sie uns nen Vorrat an Geschirr gegeben und nochmal die Gasfirma für uns angerufen haben. Danach sind wir in ein Mangacafe um mal ein bisschen ins Internet zu können. Magacafes sind seltsam aber auch irgendwie saugeil. Man bezahlt einen gewissen Preis pro Stunde (es gibt auch Tarife für mehrere Stunden oder die ganze Nacht), kriegt dann eine Box mit Chillersessel zugewiesen und kann dann da Fernsehn schaun, ins Internet, Mangas und Zeitschriften lesen und ohne Aufpreis so viele Softdrinks trinken wie man möchte. Es gibt auch Partyboxen in denen man Playstation spielen und Karaoke singen kann xD. Nachdem ich meinen Eltern ne E-Mail geschrieben hab gings mir dann irgendwie auch schon um einiges besser.

Am Mittag kamen dann auch die Gasleute und haben das Gas angestellt und uns alles erklärt. Wir konnten also endlich was kochen und, was fast noch wichtiger war, heiß duschen. Außerdem haben wir rausgefunden, wie die Waschmaschine funktioniert, was nicht so ganz einfach war, weil natürlich alles nur in Kanji drauf stand.

Inzwischen haben wir uns hier ziemlich gut eingerichtet. Ich hab meine Sachen ausgepackt und mein Zimmer eingerichtet (inklusive Fotos von euch) und unser Kühlschrank ist inzwischen auch ganz gut gefüllt.

Hier mal ein paar Bilder aus meinem Zimmer, leider dunkel und verwackelt.

Schrank und chaotischer Kleiderständer (ich habs nicht so mit Ordnung

Bettchen und Nachttisch

extrem großer Schreibtisch und Bilder von der Family. Besser Bilder und Bilder vom Rest der Wohnung folgen bald :) wenn ich nicht zu faul bin

Am Samstag hatten wir unsern ersten Besuch (hab ich ja schon gebloggt… Melanie aus Schottland) und am Sonntag ein Einzugsfeieressen bei nem seeehr günstigen Italiener hierum die Ecke (drei extrem leckere Gänge für 10 Euro, Getränke (wie so oft in Japan) kostenlos). Außerdem wollte uns schon jemand eine Zeitung verkaufen…der Zeitungsverkäufer w

ar jedoch schon etwas irritiert als ihm eine schon nicht so ganz japanisch aussehende Mio die Tür aufgemacht hat, aber sobald ich dazu kam hat er schleunigst die Flucht ergriffen xD

Am Montag hatten wir Taifunwarnung, es hat den ganzen Tag geregnet und wir konnten nicht raus. Der Taifun hat zwar kurz vor Tokyo ne Kurve gemacht und uns so nicht getroffen, aber es hat trotzdem geschüttet.

Am Dienstag waren wir vormittags im Working Holiday Office, wo es jedoch keine vielversprechenden Jobangebote gab. Als wir einen Anruf bekamen, dass der Internet-Mensch nachmittags kommen würde, waren wir total aussem Häusschen. Das gan

zen hat sich jedoch dann als Irrtum herausgestellt und wir kriegen jetzt eben erst heut Internet. Mio und ich waren dann noch im Imperial Palace Garden, bis es uns zu schwül wurde.

Die Statue hats mir total angetan.

Nijūbashi


Abends warn wir noch im Internetcafe.

Am Mittwoch war das Wetter nicht sonderlich gut. Ich wollte eigentlich noch ins Tokyo National Museum, aber das hat nicht sonderlich lange auf, also hat sichs nicht mehr gelohnt. Also hab ich mittags hauptsächlich gechillt. Am Mittwoch kam außerdem die Stromrechnung für die paar Tage im August, an denen wir schon in der Wohnung gewohnt haben. Wir waren wirklich extrem sparsam mit dem Strom (wir versuchen allgemein die ganze Zeit zu sparen… beim Einkaufen, beim Wasser, beim Strom usw.) und hatten eine Rechnung von 58 yen (ungefähr 45 cent xD). Die Rechnung war, weil ich als Mieterin eingetragen bin, an mich adressiert. Mein Name war in Katakana umgeschrieben, und zwar folgender Maßen: ベラ シュライチ, also Bela Shulaichi :D. Jaaaa misshandelt meinen Name n ruhig, bin ja nur ich. Die Stromrechnung bezahlt man hier übrigens einfach im Konbini, das is voll praktisch ^^. Abends waren wir dann noch im I-netcafe und spazieren.

Heute morgen war ich dann endlich mal im Tokyo National Museum. Hin gefunden hab ich noch ganz gut (obwohl das Umsteigen in Shinjuku, dem von den Personenzahlen her größtem Bahnhof der Welt ein bisschen stressig war weil total viel los war) und ich habs auch geschafft mit meinem eigentlich abgelaufenen Schuülerausweis ein günstigeres Studententicket zu erstehen (ich glaub n kostenloses Schülertickert hätt ich nur gekriegt wenn ich in Uniform aufgekreuzt wär xD). Das Problem war dann, dass das Tokyo National Museum ziemlich viele Gebäude hat, und ich bin erstmal ziemlich verwirrt rumgewandert, bis ich das gefunden hab in dem die Hauptsammlung war :D.

Das auf dem Bild ist das Hyokeikan Gebäude, dass im Moment Kunst aus China, Indien und Korea beherbergt.

Jaaaa und jetzt haben wir endlich Internet und ich bin total happy =) Eben haben wir mit so nem komischen Dosencocktail mal n bissel angestoßen zur Feier des Tages und jetzt ist mir schlecht XD

So viel mal für heute. Ich muss jetzt erstmal Internet ausnutzen ^^