2010/08/17

Komm mal auf dein Leben klar!

Oder: Eine Antwort auf die Frage "Sag mal was hast du eigentlich getrieben?" in Postform.

Ende Juli ging mein Praktikum zu Ende und seit dem residiere ich wieder dauerhaft in Hockenheim. Das Praktikum war zwar echt interessant, aber ich muss sagen ich bin echt froh wieder zu Hause zu sein. Die letzten Tage in Offenburg waren hauptsächlich durch Internetentzug und Wut auf einen meiner Mitbewohner geprägt. Ich werde dazu nicht mehr sagen, als dass ich als ich das letzte Mal sonntags nach Offenburg zurückkam einen Schreianfall in der Küche bekam und mich am nächsten Morgen gezwungen sah, meine Zahnpasta zu verstecken. Beides war gerechtfertigt. Glaubt mir.
Zurück im schönen Hockenheim.... versank ich erstmal im Extreme-Nichts-tun (was für mich eigentlich eher untypisch ist). Fast zwei Wochen blieb ich den großteil des Tages zu Hause, vegetierte vor mich hin, bemitleidete mich selbst nicht mehr in Japan zu sein, entwickelte eine ungesunde Obesession für Shinee (als Kpop Opfer muss man Lucifer aber auch einfach lieben...das Konzept ist schenial!...oke ich fühl mich trotzdem wie ne Pedonoona) und Kpop Macros und war schlicht und ergreifend eine faule Sau.

Natürlich war ich nicht die GANZE Zeit zu Hause. Ich hab unter anderem mit Mio zusammen Alex in der Nähe von Frankfurt besucht. Man kann wirklich sagen, wir haben unsere Zeit Japan ein bisschen wiederbelebt: Wir haben uns vollgefressen (sogar mit richtig leckeren Ramen), abgespastet und uns in öffentlichen Verkehrsmitteln daneben benommen xD.


In meiner faulen Phase trafen nach und nach meine Unizulassungen ein. Hihi ich muss jetzt mal ein bisschen angeben, dass ich nur Zusagen bekommen hab. Die Zusage von meiner Wunschuni Hamburg kam als letztes... und sobald ich fertig damit war quietschend durchs Haus zu rennen traf mich die Erkenntnis, dass es Zeit war, auf mein Leben klar zu kommen und mal wieder ein bisschen was Sinnvolles zu tun, bzw. mein Einsiedlerleben aufzugeben :D Es bringt nichts Erinnerungen an Japan nachzutrauern, wenn im Hier uns Jetzt so spannende und wichtige Sachen passieren.

Meine wichtigste und sinnvollste Beschäftigung im Moment ist die Suche nach einer Wohnung/ einem Zimmer in Hamburg. Aber ich fand es war auch Zeit meinen Blog mal wieder zu beleben.

Was mit diesem Post wohl getan wäre.

Auf Bald.

2010/07/04

Sorry, but....

HIATUS. (again)

Sorry sorry.

Weiß nicht wie lange. Weiß eigentlich nicht mal genau warum. Die Luft ist ein bisschen raus im Moment. Aber garantiert nicht für immer.

2010/06/17

10 points XVII: Warum Praktikant in Deutschland sein ganz anders ist, als für eine japanische Firma in Tokyo zu arbeiten

Obwohl ich versporchen habe, wieder zu bloggen, hab ich es nicht getan. Ich hatte schlicht und ergreifend keine Zeit. Und obwohl ich eigentlich meine blogeinträge thematisch verändern wollte, ist dieser post jetzt doch genau wie früher. Ups.

Also ich muss sagen mein PRaktikum gefällt mir gut bis jetzt. :) Die Leute sind nett und die Atmosphäre ist gut. Was ich tue ist auch interessant. Nur manchmal hab ich leider nicht so viel zu tun....hoffe das ändert sich noch wenn ich ein bisschen länger dort bin.

Also...mal wieder 10 points: Warum Praktikum anders ist als arbeiten in Japan

  • Wir plaudern. Wir machen Witze. Wir kommunizieren. Und das nicht nur in den Pausen. Hallelujah.
  • Ich duze alle und alle duzen mich. Die Hierarchie ist viiiiiiel weniger ausgeprägt. Angenehm :)
  • Ich hab weniger Verantwortung, mir wird weniger zugetraut, und ich mach manchmal auch einfach Sachen auf die andere keinen Bock haben :D
  • Ich bin nichts besonderes. Ich bin nicht mehr Vera-Chan, die junge Deutsche, die mit 19 schon allein im Ausland rumgeistert und so gut Englisch kann. Ich bin Vera, die Praktikantin.
  • Sonnenlicht und frische Luft ahoi! Die Fenster werden auch mal aufgemacht und die Rollläden sind nicht die ganze Zeit zu. Gut fürs Gemüt.
  • Statt lecker Bento-Box gibts kann Kantine. Aber an der gibts auch nix zu meckern.
  • Ich brauche höchsten 10 Minuten zur Arbeit - zu Fuß. Keine Stunde mit verschiedenen Zügen ^^
  • Ich darf Jeans tragen, dunklen Nagellacke und große Ohrringe. Da freut sich doch die Eitelkeit in mir :D
  • Es muss nich alles tausend mal "reviewed" oder "summarized" werden. Und Entscheidungen werden manchmal eben auch einfach schnell getroffen. So schön unanstrengend.
  • Die japanischen Angestellten habens nicht immer leicht. Sich beschweren hören hab ich aber nie jemanden. Tja das war mal. Ich bin zurück im Nörgelland. Haha wenn manche Leute wüssten wie gut sies haben xD